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Stosswellentherapie

Anwendungsgebiete

  • Sehnen
    Bicepssehne, andere Sehnenansätze
  • Gelenke
    Chron. Gelenksentzündung, Arthrose, Kreuzbanderkrankung
  • Frakturen
    verzögerte Knochenheilung
  • Bänder
    Bandanriss
Ihr Ansprechpartner

Dr. S. Wisniewski


Ellbogenarthrose

Vorteile

Die Stosswellenbehandlung ist ein Verfahren, bei dem nicht mit Nebenwirkungen auf Organe gerechnet werden muss. Im Unterschied zu entzündungshemmenden Medikamenten kann weden Durchfall noch Erbrechen verursacht werden. Im Vergleich zu intraartikulären Behandlungn mit Hyaluronsäure und Stammzellen (PRP o.ö.) hat sich die Stosswelle als überlegen bzgl. Schmerzreduktion und Verbesserung der Beweglichkeit erwiesen.

Beispiele

Arthrose und Arthritis

Das klassische Anwendungsgebiet der Stosswelle sind Erkrankungen der Sehnen in ihrem Ansatzbereich. In der Humanmedizin zählen hierzu der "Tennisarm" oder der "Fersen-Sehnensporn". Beim Hund zählt zu den häufigen Lahmheitsursache der Vordergliedmaße die Entzündung und Degeneration der Bicepssehne. In sehr vielen Fällen verursacht diese starke Lahmheiten, die typischwerweise auf konventionellle Schmerztherapie nur schlecht ansprechen. Durch die Stosswelle wird die Sehne, als Gewebe mit schwacher Regenerationstendenz, zur Heilung angeregt. Der Schmerz und die Lahmheit werden nachhaltig bekämpft.

Worum handelt es sich?

Extrakorporale Stoßwellen sind akustische Wellen, die mit hohem Druck und hoher Geschwindigkeit außerhalb des Körpers generiert werden. Stoßwellentherapie kann zu deutlich verbesserter Schmerzkontrolle und weniger Lahmheit führen. Im Vergleich zu anderen Behandlungsformen hat Stoßwellentherapie den Vorteil, dass sie bei fast allen Hunden ohne Sedation/Narkose durchgeführt werden kann, und die Therapie leicht durchführbar ist. Extrakorporale Stoßwellentherapie ist ein effektives physikalisches Therapieverfahren, das nachweislich zur verstärkten Gewebsheilung führt und einen Schnmerzreduktion ermöglicht. Sie stimuliert die Regeneration von verletztem Gewebe nach Verletzungen.Zusätzlich wird die Nervenregeneration gefördert. Schwellungen und entzündliche biochemische Vorgänge werden in schlecht durchblutetem Gewebe reduziert. Bei Hunden wird extrakorporale Stoßwellentherapie bereits routinemäßig bei Sehnenerkrankungen, Spondylosen, Pseudoarthrosen, zur verbesserten Knochenheilung, bei Osteoarthrose und auch bei degenerativer Lumbosakralstenose eingesetzt.

Ablauf

Obwohl menschliche Patienten in der Regel davon berichten, dass die Stoßwellenbehandlung nicht ganz schmerzfrei ist, tolerieren die meisten Hunde die Anwendung der Stosswellen, sodass nur in seltenen Fällen hierfür eine Sedation (leichte Narkose) notwendig ist. Je nach Indikation wird die Intensität und Anzahl der Wellen sowie die Zahl der Sitzungen bestimmt. In den meisten Fällen planen wir 3-4 Sitzungen im Abstand von 3-4 Wochen. Die Dauer der einzelnen Behandlung beträgt nur einige Minuten.

Beispiele

Tendovaginitis der Bicepssehne

Das klassische Anwendungsgebiet der Stosswelle sind Erkrankungen der Sehnen in ihrem Ansatzbereich. In der Humanmedizin zählen hierzu der "Tennisarm" oder der "Fersen-Sehnensporn". Beim Hund zählt zu den häufigen Lahmheitsursache der Vordergliedmaße die Entzündung und Degeneration der Bicepssehne. In sehr vielen Fällen verursacht diese starke Lahmheiten, die typischwerweise auf konventionellle Schmerztherapie nur schlecht ansprechen. Durch die Stosswelle wird die Sehne, als Gewebe mit schwacher Regenerationstendenz, zur Heilung angeregt. Der Schmerz und die Lahmheit werden nachhaltig bekämpft.